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Weg mit dem Amalgan

Ein Amalgam (griechisch μαλακός malakos ‚weich‘ mit Alpha privativum, d. h. das „Nicht-Erweichende“; nach anderer Etymologie arabisch al malagma ‚erweichende Salbe‘) ist in der Chemie eine Legierung des Quecksilbers. Quelle: Wikipedia

Die Gefährlichkeit von Amalgam

Amalgam ist eine Legierung mit einem hohen Quecksilberanteil sowie anderen Metallen wie Kupfer und Zinn. Diese Zusammensetzung ist zunächst einmal ungefährlich, jedoch kann das Quecksilber aus der Legierung frei gesetzt werden. Dieses erfolgt zumeist in Form von mit Quecksilber angereicherten Gasen, das hauptsächlich über kontaminierten Speichel geschluckt oder durch Einatmen über die Lunge in den Körper aufgenommen wird. Das geschluckte Quecksilber wird zu einem Teil wieder ausgeschieden, zum anderen Teil jedoch in den Nieren, der Leber oder im Fettgewebe eingelagert. Hier bleibt das Quecksilber mit einer Halbwertszeit von ca. zwanzig Jahren gespeichert. Durch diese hohe Halbwertszeit können allerdings Jahre vergehen, bis sich die ersten konkreten Vergiftungssymptome zeigen. Diese zeigen sich dann zumeist mit Kieferschmerzen, Schmerzen in Händen und Füssen, Schwindelgefühl, Herzrasen, Zittern der Hände sowie einem metallischer Geschmack im Mund. Allerdings reagieren manche Patienten bereits kurz nach einer vorgenommenen Amalgamfüllung. Ursache hierfür ist die  Wirkung einer auftretenden Spannung als elektrisches Störfeld, welches das Zentralnervensystem irritieren kann. Dies kann zu Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und Unwohlsein führen.

Das Herauslösen der alten Amalgamfüllung, sagt Dr. Nary aus Köln,  ist nicht ganz ungefährlich, denn es besteht dabei die Möglichkeit einer Aufnahme von Amalgamschlamm in die Mundschleimhaut und in den Verdauungstrakt. Allerdings können unsere Patienten sicher sein, dass wir dieses Risiko nach allem zahnärztlichen Ermessen so gering wie möglich halten. Dieses geschieht, indem wir eine mechanische Barriere zwischen Zahn und Mundschleimhaut herstellen. Dies erfolgt mittels eines Spanngummis (Kofferdam) oder einer speziellen Absaugvorrichtung, z. B. mit Clean Up®, die über den zu behandelnden Zahn geschoben wird. Damit wird eine optimale Absaugung von schädlichen Effekten wie Dämpfen, Schleifpartikeln und Kühlwasser aus dem Behandlungsbereich ermöglicht. Darüber hinaus setzen wir spezielle Bohrer aus Hartmetall ein, die die Amalgamfüllungen zerspanen. Zum besseren Verständnis: durch die Zerspanung werden große Partikel erzeugt, die nicht in die Schleimhaut eindringen können. Darüber hinaus werden diese Partikel  ohne eine Entstehung von Quecksilberdämpfen heraus getrennt.

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